Interclub Herren 1. Runde 2026

Interclub-Auftakt der aktiven Herren – viel Drama, wenig Punkte, aber beste Unterhaltung. Die Saison ist lanciert – und wie! Für den Tennisclub Mümliswil ging es zu Hause gegen Bévilard direkt zur Sache.

Einzel 1 & 2 – Die Diemand-Show (fast)
Zum Saisonstart durften gleich die Diemand-Brothers ran. Severin Diemand zeigte einmal mehr, warum er unsere Nummer eins ist: souverän, elegant, fast schon mit Ballett-Anleihen. Ein sicherer Sieg zum Auftakt.
Bruder Cédric Diemand startete ebenfalls vielversprechend, ehe ihn sein Gegner langsam aber sicher in den Wahnsinn trieb – eine menschgewordene Wand, die jeden Ball humorlos zurückspielte. Trotz guter Ansätze setzte es hier eine Niederlage.

Einzel 3 & 4 – Zwischen Glanz und Selbstgefährdung
Damiano "die Badere" brillierte wie gewohnt beim Einwärmen – eine Augenweide. Im Spiel selbst blieb das Glück dann aber in der Garderobe zurück. Eine knappe Niederlage als Resultat. Eventuell hätte es die «Vor-Match-Zigarette» doch gebraucht.
Auf Platz zwei lieferte sich der ehemalige Präsi Fabio Mutti einen epischen Tennis-Marathon. Emotional wurde es ebenfalls: Ein Schläger musste dran glauben, wurde auf den Boden gedonnert – und sprang direkt zurück an den Kopf seines Besitzers. Slapstick vom Feinsten. Leider ging auch dieses Spiel im dritten Satz verloren.

Einzel 5 & 6 – Lichtblick und Lauftraining
Claudio Albani hatte sein Spiel komplett im Griff. Wirklich komplett. Er dominierte seinen deutlich jüngeren Gegner nach Belieben – ein Sieg mit Ansage und ein klares Bewerbungsschreiben für weitere Einsätze.
Fabio Gradwohl hingegen absolvierte unfreiwillig ein intensives Lauftraining: Gefühlt 781 Richtungswechsel später stand fest – auch dieses Spiel ging verloren.

Zwischenstand nach den Einzeln: 2:4 für Bévilard.

Doppel – Hoffnung, Kampf und ein bisschen Realität
Die Doppelaufstellung machte Hoffnung auf den grossen Turnaround.
Das Brüderduo Diemand zeigte gute Ansätze, musste sich aber letztlich geschlagen geben.
Auch Claudio Albani und Fink konnten die Wende nicht einleiten – Niederlage Nummer zwei. Und dies trotz eines Jahrhundert-Smashs von Claudio: mit dem Rahmen getroffen, mit Rückdrall versehen – ein physikalisches Meisterwerk. Unglaublich und schade, dass das nicht auf Video festgehalten wurde.
Immerhin sorgten Fabio Mutti und Fabio Gradwohl (aka Fabu/Fäbu) noch für einen versöhnlichen Abschluss und holten den dritten Punkt für Mümliswil. Ob dieser am Ende der Gruppenphase noch Gold wert sein wird? Man weiss es nicht – aber man hofft.

Nicht eingesetzte Edelreservisten

  1. Mäthu Boner (nicht fit)
  2. Mario Ackermann (nicht ganz gesund)
  3. Tobi Rubitschung (auf Kulturreise)
  4. Mäthu Mengisen (bei den Senioren – Altersklasse getestet)

Fazit:
Sportlich gibt es noch Luft nach oben, unterhaltungstechnisch ist der Tennisclub Mümliswil aber bereits in Topform. Heimvorteil hin oder her – die Saison ist noch jung, und eines ist sicher: Langweilig wird es nicht.

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