Trainingsweekend Losone - Damen

Tag 1 - Der Schock mit dem Ballon

Bereits nach dem Frühstück im Zug lieferte uns Losone den ersten Schock: Ein Ballon über dem Tennisplatz. Warum? Es sind doch 25 Grad und die Sonne scheint. Niemand wusste es. Aber die Enttäuschung sass tief.

Zum Glück hatte Doris beim ersten Apéro mit den Damen 40+ alles im Griff – oder zumindest so sehr im Griff, dass kurzfristig alles einmal komplett umorganisiert wurde. Improvisation ist schliesslich auch eine Stärke.

Es folgte eine Velotour zu Tennisplätzen mit Palmen, OHNE BALLON. Ja, wir fühlten uns kurz wie im Trainingslager der Profis, bevor wir uns beim Training mit Zielscheiben als mehr oder weniger treffsicher erwiesen. Parallel dazu pflückte der Servierer kurzerhand Orangen direkt vom Baum für den Aperol – frischer geht’s wirklich nicht.

Laura stiess zur Truppe, das gemeinsame Nachtessen war gesetzt – und irgendwo dazwischen traf man die „Mannen“ und gleich zweimal die Damen, wobei Letzteres fast in einem kollektiven Lach-Kollaps endete. Details bleiben aus Gründen der Würde unter Verschluss.

 

Tag 2 – Der Kampf gegen Zeit, Fenster und Orientierung

Die einstimmige Erkenntnis des Morgens: Die Trainingsverschiebung von 08:00 Uhr auf 12:00 Uhr war eine der besten Entscheidungen des Weekends.

Noch besser war allerdings die bahnbrechende Entdeckung, wie man das Fenster im Hotelzimmer tatsächlich öffnen kann. Ein Meilenstein.

In Locarno begann dann die grosse Parkplatz-Odyssee. Verwirrung, Kreisen, leichte Verzweiflung – alles dabei. Kaum überwunden, brach das Shoppingfieber aus. Prioritäten müssen gesetzt werden.

Zwischendurch wurde ein Sandwich vernichtet, bevor wir fast zu spät zum Training mit Davide erschienen. Davide war begeistert von unserem Tennis und äusserte dies wie folgt:
„Go home“, „… and after you play a shit point.“ Ebenso musste Davides Racket manchen Aufprall auf dem Boden verkraften.

Nach dem Training: Apéro mit den Damen 40+ (natürlich), danach Znacht mit den Damen 40+ – und zur Sicherheit noch Cocktails mit den Damen 40+. Ein roter Faden war definitiv erkennbar.

 

Tag 3 – Kultur, Konzentration und konsequenter Aperol-Konsum

Am letzten Tag wagten wir uns nach Ascona – inklusive einer hochintensiven Runde Yatzi. Strategisch, emotional, teilweise grenzwertig kompetitiv.
Unsere Aufschläge gehören gemäss Davide eher in den Badminton-Sport (AUSSAGE VON DAVIDE VOR PRÄSENTATION DIESER). Deshalb gleich nochmals ein Training mit unserem Elite-Trainer.

Der krönende Abschluss folgte dann stilecht mit Apéro, Znacht und Cocktails in Ascona – weil man ein Trainingsweekend schliesslich auch angemessen ausklingen lassen muss.

 

Fazit:
Sportlich ambitioniert, organisatorisch flexibel, sozial absolut auf Topniveau – und irgendwo zwischen Zielscheiben, Aperol und Davide haben wir vielleicht sogar unser Tennis verbessert. Vielleicht. 😄

 

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